HIT-Training ist gefährlich

HIT-Training ist gefährlich

Neuere Studien haben einen Zusammenhang zwischen HIT (High Intense Training) und der Anfälligkeit für Herz- Kreislauferkrankungen festgestellt. Demnach gibt es im sportlichen Bereich eine Belastungsobergrenze, die nicht überschritten werden sollte. Wird diese dauerhaft überschritten, kann das dazu führen, dass die Trainierenden anfälliger für Erkrankungen wie den plötzlichen Herztod werden. Immer wieder hört man auch von solch tragischen Fällen im Profi-Fußball, wo Spieler auf dem Spielfeld aus heiterem Himmel zusammenbrechen und versterben.

Hängt auch dies mit zu starkem Training zusammen? Die Faktenlage deutet wohl darauf hin. Allerdings verweisen die Wissenschaftler darauf, dass erst ab einer Trainingsdauer von etwa 5 Stunden pro Woche das oben genannte Risiko steigt. Zur Studie:

“Hatten sie in jungen Jahren über mehrere Monate mehr als fünf Stunden pro Woche auf Hit-Niveau trainiert – Intervalltraining mit vielen Einheiten im anaeroben Bereich – war ihr Risiko, mit 60 Jahren Herzrhythmusstörungen zu entwickeln,19 Prozent höher als bei Männern, die moderat im anaeroben Bereich trainiert hatten.

(…) „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass es eine Obergrenze gibt, jenseits derer ein Mehr an Sport keinen gesundheitlichen Vorteil bringt. Die klinischen Empfehlungen zur sekundären Prävention von Herz-Kreislaufkrankheiten sollten dies entsprechend berücksichtigen.”

Daher gilt auch hier wie in vielen Bereichen: Über die Gefährlichkeit entscheidet in erster Linie das Maß. Übertreibt man das Training, besteht somit tatsächlich eine erhöhte Anfälligkeit für Herzerkrankungen. Der Mythos stimmt dahingehend.

Quelle: Artikel “Ist HIT gefährlich? – Zusammenhang HIT und Herzinfarkt” auf Fitforfun.de

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